Das Konzept F-Balance wird in allen seinen vielfältigen Aspekten sowohl theoretisch als auch praktisch vorgestellt. Die Teilnehmer lernen die theoretischen Grundlagen kennen und das Konzept in der Praxis umzusetzen. F-Balance-Prüfungen mit dem Ziel der Zertifizierung (F-Balance-PROFESSIONAL) oder des Upgradings und Updatings (Sterne und F-Balance-TEAM-LEADER) können nur im Rahmen von offiziellen (!) F-Balance-Seminaren abgelegt werden.

Ablauf eines offiziellen F-Balance-Seminars

Erster Seminartag

Seminarbeginn: 09:30 Uhr

Theorie

Mittagspause

Theorie und Praxis

Abendessen

Abendprogramm nach Bedarf: Vorträge, Diskussionen, Gespräche, usw.

Zweiter Seminartag

Praxis

Mittagspause

Praktische Prüfung

Prüfungsvorbereitung

Abendessen

Individuelle Prüfungsvorbereitung

Dritter Seminartag

Theoretische Prüfung (mündlich)

Theoretische Prüfung (schriftlich)

Mittagspause

Schlussbesprechung, Urkundenverleihung

Seminarende (ca. 15:00 Uhr)

Inhalt eines offiziellen F-Balance-Seminars

THEORIE

 

  • Entwicklung der F-Balance
  • Wissenschaftliche Studien und Akademien
  • Die traditionelle equine Podologie
  • Die Essenz der equinen Podologie
  • Der Huf im Gleichgewicht
  • Der Huf im Ungleichgewicht
  • Auswirkungen mediolateraler Ungleichgewichte auf das Pferd
  • Praktische Übungen zur Verdeutlichung von Balance
  • Drei natürliche Faktoren, um einen Huf auszuschneiden
  • Der Grund für Beschlags- und Hufpflegeintervalle
  • Der Mittelpunkt des Hufes
  • Was ist die F-Balance des Hufes?
  • Was ist die exakte Abweichung eines Pferdes?
  • Balancen X, Y, Z und… F
  • Wie wird das Gewicht von der Seite zum Mittelpunkt des Hufes gebracht?
  • Die longitudinale Flexibilität des Hufes
  • Die Schwebe
  • Der Effekt des Schwenkens
  • Der Unterschied zwischen Stabilisierung und Korrektur
  • Erworbene und angeborene Fehlstellungen, Winkel- und Rotationsabweichungen, kombinierte Abweichungen, primäre und sekundäre Fehlstellungen, gleich- und entgegengesetzte Abweichungen.
  • Entstehung eines Diagonalhufes
  • Fehlstellungen bei Fohlen
  • Fohlen und das propriozeptive System
  • Resultate wissenschaftlicher Studien mit modernster Technik
  • Was man nicht tun darf…
  • Fallbeispiele vor und nach der Bearbeitung mit F-Balance
  • Die F-Balance ist kein Rettungsring
  • Kurze Zusammenfassung

 

PRAXIS

 

Alle Themen der Theorie werden umgesetzt und vertieft. Hierzu dienen insbesondere Hufe von toten, aber auch von lebenden Pferden. Mit effektiven und sehr genau abgestimmten didaktischen Lehrmethoden wird das praktische Wissen schnell und praxisnah für den Teilnehmer erlernbar.

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